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Babys können auch Nerven kosten!

Wer denkt, dass ein Baby immer nur satt und zufrieden in seinem Bettchen liegt, oder auf Mamas beziehungsweise Papas Arm lustig vor sich hin brabbelt, der täuscht sich ganz gewaltig. Wer dieses ideale Bild vor Augen hat, wenn er plant, selbst Nachwuchs zu bekommen, hat noch nie mit einem echten Baby zu tun gehabt und auch definitiv die falsche Literatur gelesen. Ein Baby bedeutet zum Teil schon in der Schwangerschaft einiges an Belastung, Verantwortung, Planung und auch Umstellung. Man ist nicht mehr frei in seiner Entscheidung, sondern muss sich darauf einstellen, dass ein hilfloses, schreiendes Bündel manchmal mehr Tribut fordert, als man zu geben in der Lage scheint.

Dass der Bedarf an Sachen für das Baby eindeutig auf Platz eins der Geldausgabe Liste stehen wird, wissen die meisten Eltern. Dass aber für eigene Wünsche nur noch sehr selten Platz bleibt, wird der Mehrheit erst nach und nach bewusst. Überall mit hinnehmen kann man das Baby nicht. Nicht immer aber hat man das Glück, eine verantwortungsbewusste Person zu finden, die die Aufsicht auch gerne übernimmt. Oma und Opa zu strapazieren, ist manchmal möglich; allerdings sollte man diese Nettigkeit auch nicht ausnutzen. Also bleibt nichts anderes, als die Wünsche, die man selbst hat, nach hinten zu verschieben, auf eine Zeit, in der alles wieder ein wenig günstiger ist.

Zu dieser doch manchmal ziemlich ärgerlichen Belastung kommt noch der Stress, wenn Baby einmal krank wird, und nicht nur zum Füttern, sondern dauerhaft die Nächte durchschreit. Dann ist Geduld und Ausdauer gefragt. Das Kind wird es danken, indem es wieder durchschläft, wenn die Beschwerden wieder vergangen sind. Was dem Baby fehlt, ahnen die Eltern meistens sehr schnell – und wenn nicht, hilft die Oma, die immer einen Rat weiß. Hilfe anzunehmen, kann manchmal sehr wichtig sein. Es ist nicht beschämend und hilft, Nerven zu bewahren.

Bilder
Teaser: pixabay.com / Ben_Kerckx