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Ernährung in der Schwangerschaft

Aktuelle Studien haben ergeben, dass werdende Mütter immer jünger und auch immer unerfahrener werden. Nicht nur, dass sie meisten die Anzeichen für eine Schwangerschaft nicht erkennen, nein sie stellen durch ihr ahnungsloses Verhalten auch noch eine Gefahr für sich und ihr Kind dar. Einige Krankenkassen haben bereits auf diesen Trend reagiert und bieten spezielle Seminare an, die Mütter während der Schwangerschaft unterstützen sollen. Hier lernt man nicht nur, mit den eigenen Stimmungsschwankungen während der Schwangerschaft umzugehen, sondern auch seinen Körper richtig zu behandelt.

Eine große und wichtige Rolle spielt hierbei die Ernährung in der Schwangerschaft. Viele werdende Mütter meinen, es würde ausreichen, einfach doppelt so viel zu essen wie gewöhnlich. Diese Faustregel galt vielleicht in früheren Jahrzehnten, als die Menschen noch nicht Nahrung im Überfluss hatten wie heute. Doch wer einfach zwei Cheeseburger isst, statt nur einem, tut weder sich, noch seinem Baby etwas Gutes. Rein faktisch gesehen braucht der Fötus nur etwa 250 Kilokalorien, um sich gesund entwickelt zu können. Schwangere sollten also nicht einfach essen, was ihnen vor die Nase kommt, sondern ihre Kalorienzufuhr mit den richtigen Lebensmitteln nur leicht erhöhen. Süße Obstsorten eignen sich hierfür zum Beispiel hervorragend. Allerdings sollten die Früchte gründlich gewaschen werden und nicht etwa aus der Dose kommen. Während ein Verstoß gegen letzteres lediglich eine zu starke Zunahme zur Folge hätte, bestünde bei Missachtung der ersten Regel akute Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.

Genauso verhält es sich mit allen tierischen Gerichten. Nicht völlig durchgegarte Eier und Wurstsorten mit rohem Fleischanteil sind absolut tabu in der Schwangerschaft. Stattdessen sollte man lieber auf Käsesorten mit einem niedrigen Fettanteil zurückgreifen. Diese sind reich an wichtigen Nährstoffen und fördern die Entwicklung des Kindes. Damit der Fötus ausreichend Körpersubstanz aufbauen kann, ist zudem die Einnahme von Folsäure Tabletten empfehlenswert. Damit in der Schwangerschaft Ernährung nicht zu einem kritischen Thema wird, sollten sich werdende Mütter schon im Vorfeld bei ihrem Frauenarzt erkundigen, was gut und was schlecht für das Baby ist. Der Arzt kann zudem individuelle Untersuchungen und Messungen durchführen, damit sofort auf einen etwaigen Mangel reagiert werden kann.

Bilder
Teaser: pixabay.com / Jeffy
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