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Ausgerieselt: Das hält Schuppen in Schach

Fast alle hoffen auf weiße Weihnachten, doch Schuppen zählen ganz bestimmt nicht dazu: Etwa 50 % der Bevölkerung haben mindestens einmal im Laufe ihres Lebens damit zu kämpfen. Besonders in den Wintermonaten bereiten sie vielen Menschen Kopfzerbrechen, denn die kleinen weißen Flocken sind mindestens genauso lästig wie hartnäckig – und leider auch unübersehbar. Wie es sich für den unangenehmen Kopfschnee ausrieselt, erklärt unsere Expertin Dr. Siân Morris von head&shoulders.

Don’t „talg“
„Die Ursachen von Kopfhautproblemen bei Schuppen“, erklärt Dr. Siân Morris, „sind die Talgproduktion, der Pilz Malassezia globosa und die Reaktionen der Haut auf die Präsenz des Pilzes.“ Dabei wird vermehrt Talg auf der Kopfhaut produziert, der das Wachstum von Hefepilzen begünstigt. Diese beschleunigen wiederum die Erneuerung der Hautzellen. Die Folge: Es kommt zu größeren Ansammlungen von Hornzellen, die sich ablösen und in Form von weißen Flocken auf Kopfhaut und Kleidung sichtbar werden. Schuppen können entweder trocken oder fettig sein. Meistens sind sie harmlos.

Wahre Anti-Helden
Spezielle Anti-Schuppen-Shampoos und Haartonics versprechen, aus den lästigen weißen Flocken Schnee von gestern zu machen. Zink-Pyrithion und Salicylsäure haben sich aufgrund ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung in der Pflege von schuppigen Kopfhautzuständen einen Namen gemacht. Auch Bifonazol und Ketoconazol bieten mit ihrer antimykotischen Wirkung konkrete Hilfe, wenn es rieselt.

Text: beautypress.de
Bild: Eucerin
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