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Gesichtsreinigung: Was du bei der Gesichtsreinigung beachten solltest

Wenn du deine Gesichtshaut nicht regelmäßig reinigst, brauchst du auch nicht in teure Pflegeprodukte investieren. Denn ohne eine gründliche, tägliche Reinigung können die Wirkstoffe nicht in die Haut eindringen und verbleiben auf der Hautoberfläche zusammen mit Make-up Resten, Schmutzpartikeln und alten Hautschüppchen, die die Poren verschließen und der Haut keine Luft zum Atmen lassen.

Warum ist die Gesichtsreinigung so wichtig?

Wenn du deine Gesichtshaut nicht regelmäßig reinigst, brauchst du auch nicht in teure Pflegeprodukte investieren. Denn ohne eine gründliche, tägliche Reinigung können die Wirkstoffe nicht in die Haut eindringen und verbleiben auf der Hautoberfläche zusammen mit Make-up Resten, Schmutzpartikeln und alten Hautschüppchen, die die Poren verschließen und der Haut keine Luft zum Atmen lassen.

Wie reinigt man sein Gesicht richtig? Gibt es gewisse Schritte die beachtet werden sollten?

Dr. Sabine Zenker empfiehlt die gründliche Hautreinigung am Abend vorzunehmen. Denn abends trägst du ja die Pflegewirkstoffe auf, welche die Haut über Nacht regenerieren sollen. Und diese sollen ja möglichst gut in die Haut eindringen. Wähle ein Reinigungsprodukt, welches sich auf deiner Haut auch nach dem Abwaschen des Produktes gut anfühlt. Die Haut darf nach der Reinigung nicht spannen oder gerötet sein. Verwende warmes Wasser zum Aufemulgieren des Reinigungspräparates und reinige deine Haut gründlich mit kreisenden Bewegungen. Anschließend spüle das Produkt gründlich ab und verwende ein alkoholfreies Gesichtswasser. Warum ein Gesichtswasser? Es entfernt Rückstände, die das Reinigungsprodukt nicht entfernt hat. Es ist also besser, in zwei Schritten zu reinigen als nur in einem. Als Hautärztin empfiehlt sie zudem, die Haut – je nach Hautsituation – regelmäßig zu peelen. Sie erlebt täglich sehr gute Pflegeerfolge mit Peelingprodukten auf AHA/BHA Basis. Auch ein mechanisches Peeling mit SEHR FEINEN Peelkörperchen solltest du für ein frisches, porentief reines Hautbild regelmäßig verwenden. Im Übrigen gilt auch hier: Nach dem Peeling sollte sich die Haut nicht unangenehm anfühlen. Morgens reicht es übrigens, wenn du deine Haut mit einem mit Gesichtstonic getränkten Wattepad reinigst.

Wie findet man heraus welche Gesichtsreinigungsprodukte man verwenden sollte und muss man darauf achten, dass die Pflegeprodukte aus einer Produktlinie stammen?

Gute Reinigungsprodukte sollten ungefähr dem ph-Wert der Haut entsprechen. Wichtig ist auch, dass du das gewählte Reinigungsprodukt gut verträgst, dass die Haut nach dem Auftragen und nach dem Abwaschen nicht spannt und sich sauber und gepflegt anfühlt. Auch beim Gesichtswasser achte einfach darauf, dass sich die Haut angenehm und nicht trocken anfühlt. Natürlich empfehlen viele Kosmetikmarken, die Pflegeprodukte aufeinander abzustimmen. Wenn du aber bereits ein Reinigungsgel hast, mit dem du seit Jahren zufrieden bist, dann kannst du natürlich auch das Gesichtstonic einer anderen Marke verwenden.

Seife: Sie hat Patienten, die ihr erzählen, sie waschen ihr Gesicht täglich mit Wasser und Seife. Das ist o.k. für das 20-jährige Mädchen, das mit elfenbeinfarbenem Teint für die Seife wirbt. Das war also vielleicht ok für dich, als du 20 warst, aber ab 25 Jahren empfielhst Dr. Sabine Zenker unbedingt, keine Seife mehr zu verwenden. Der pH-Wert der Seife entspricht nicht dem, den deine Haut braucht. Seife wird deine Haut austrocknen und reinigt sie nicht richtig. Ein weiterer Tipp: wasserfreie Reinigungsprodukte, die auf der Haut verbleiben (wie Reinigungsmilch, die mit einem Wattebausch aufgetragen und nicht abgewaschen wird), sind ihrer Meinung nach nicht gut für deine Haut. Es sei denn, du bist älter und hast eine pergamentartige, dünne, trockene Haut. Diese Produkte verstopfen nämlich die Poren, lassen Mitesser entstehen und die Haut verliert ihr Strahlen.

Auf welche Inhaltsstoffe sollte man bei fettiger, empfindlicher, reifer oder trockener Haut achten und was tut der Haut besonders gut?

Um es vorweg zu sagen: Lasse dich nicht von einer tollen Inhaltsstoff-Liste eines Reinigungsproduktes täuschen. Warum? Erstens wäscht du  das Reinigungsprodukt wieder ab, deshalb wird deine Haut nicht lange von den Wirkstoffen profitieren können. Zweitens werden wertvolle Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Vitamin C, Vitamin A und Coenzym Q10 nur in minimalen Mengen in ein Reinigungsprodukt integriert. Reinigungsprodukte werden in großen Flaschen (200 oder 250 ml) verkauft. Da die Inhaltsstoffe ziemlich teuer sind, verwendet keine der großen Kosmetikmarken mehr als eine symbolisch kleine Menge dieser Wirkstoffe in einem Reinigungsprodukt.

Bei fettiger Haut empfehlen sich Wirkstoffe, die porenverfeinernde Eigenschaften haben und die übermäßige Talgproduktion regulieren. Sinnvoll sind Gurkenextrakt, Hamamelis oder Glykolsäure.

Produkte für empfindliche Haut sollten besänftigende Wirkstoffe wie Aloe Vera, Panthenol oder Kamilleextrakt beinhalten und auf jeden Fall alkoholfrei sein.

Bei reifer Haut sind hautstimulierende und festigende Wirkstoffe (Sojaextrakt, Q 10) eine feine Zugabe.

Trockene Haut sollte ebenfalls auf alkoholhaltige Pflegeprodukte verzichten und auf hautbarriereaufbauende Wirkstoffe wie Algenextrakt, Aprikosenkernöl oder Seidenprotein achten.

Muss man bei der Umstellung der Jahreszeiten auch die Gesichtsreinigung anpassen?

Wenn du eine Reinigung gefunden hast, die deiner Hautsituation entspricht, dann behalte diese bei, egal ob Sommer oder Winter. Da die Reinigung nur kurze Zeit auf der Haut verbleibt und anschließend wieder abgewaschen wird, stehen hier der gründliche Reinigungsprozess und das Wohlgefühl im Vordergrund, nicht die Konsistenz.

Wie läuft eine professionelle Gesichtsreinigung bei der Kosmetikerin ab und was sind die Vorteile?

Buche eine professionelle Gesichtsreinigung bei der Kosmetikerin, sollte diese nicht nur die Reinigung mit Reinigungsmilch und Tonic, sondern auch ein der Hautsituation entsprechendes Peeling und die sogenannte Tiefenreinigung beinhalten. Tiefenreinigung bedeutet: die Poren von Mitessern und Unterlagerungen zu befreien. Hierzu bedampfen die meisten Kosmetikerinnen die Haut für einige Minuten und entfernen Mitesser und Unreinheiten. Anschließend folgen Desinfektion der Haut und die hautaufbauende Produkte in Form von Seren oder Masken.

Quelle: beautypress.de
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