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Glätteisen im Test. Welche sind gut und welche schädigen das Haar erheblich?

Ob im Fernsehen, in Zeitschriften, oder auf der Straße: Überall schwingen Frauen ihr glattest, glänzendes Haar. Durch das Licht reflektiert das Haar und es sieht seidig aus. Seit Jahren hält der Frisurentrend zum sogenannten Glanz-Look an. Im vergangenen Jahr wurden weit aus über 1 Million Glätteisen  verkauft. Ob widerspenstiges Haar , welliges, lockiges, oder glattes Haar: Die Geräte können jegliche Haare glätten und stylen. Stiftung Warentest hat 12 Haarglätter getestet und 7 davon sind mit der Note mangelhaft durchgefallen, da sie das Haar schädigen und unsicher sind. Die mit Abstand besten Geräte sind: Braun Satin Hair 7 (63 €) erzielt ein Sehr Gut, ghd IV styler (195 €) ein Gut.

Erhebliche Sicher­heits­mängel sind bei den Haarglättern von Grundig und Russell Hobbs zu bemängeln, denn bei ihnen heizen sich nicht nur die inneren Platten auf, sondern auch die Gehäuse. Ihre Oberfläche wird heißer als 100 Grad. Es kann zu Verbrennungen an Ohren, Fingern und Kopfhaut führen und ist weitaus mehr als erlaubt. Beide Geräte sind im Test durchgefallen. Glätter ohne Abschalt­automatik  fielen ebenfalls durch, da sie Abschaltautomatik wichtig ist um die Stromzufuhr zu kappen, wenn es länger unbenutzt herum liegt. Sie verhindert Brände durch die heißen Platten und durchgeschmorte Kabel.

Preiswerte Glätter  glätten am schlechtesten

Dank den hochwertigen Keramikplatten gleitet das Haar wiederstandslos durch und ist in nur einem Zug glatt. Keramikplatten sind erste Wahl und können die Wärme gut verteilen und die Hitze wird nicht stoßweise abgegeben sondern gleichmäßig. Sehr gut geglättete Haare sind nach 8 Stunden noch in Form. Die billigen Haarglätter glätten am schlechtesten, da bei den meisten die Platten nicht einmal richtig abschließen. Technostar, Rossmann, Severin und Carrera Glätter frisieren am schlechtesten.

Ab 180 Grad geht das Haar kaputt

Haarglätten ist und bleibt eine brenzlige Angelegenheit. Je höher die Temperatur, desto mehr glänzt das Haar, da die abstehenden Hautschüppchen glatt gebügelt werden. Gefärbtes Haar wird ab 180° geschädigt und gesundes Haar ab 200°. Das Haar wird aufgerissen und die Haarfasern schmelzen von innen, dadurch bleibt das Haar strohig und geschädigt.

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